Projektergebnisse
Die in SPIN ALP durchgeführten Evaluierungen zeigten:
- Verkehrsträgerübergreifende Transportkosten ließen sich erstmals mit einer Software für beliebig Relationen umfassend berechnen. Hierbei zeigte sich, dass intermodale Verkehre auf den meisten alpenquerenden Relationen geringere Gesamtkosten aufweisen als im reinen Straßengüterverkehr
- Unter Berücksichtigung der Lenk- und Ruhezeiten sowie von Fahrverboten für den Straßengüterverkehr in Österreich und der Schweiz sind Laufzeiten intermodaler Transportketten über die Alpen teils schneller, meistens jedoch nur unwesentlich höher als im reinen Straßengüterverkehr
- Die RoLa ist ein attraktives Marktangebot für Transitverkehre durch Österreich, insbesondere für Transporte über längere Distanzen. Entscheidungen zur Nutzung von RoLa Verbindungen findet im Wesentlichen unter Einbeziehung der Lenk- und Ruhezeit sowie zur Berücksichtigung der Beschränkungen im Alpenraum für den Straßengüterverkehr statt
- Intermodale Alternativen zeigen deutliche Vorteile bei den CO2 Emissionen
- Die bestehende Verkehrspolitik hat einen großen Einfluss auf die Kostenstruktur der Verkehrsträger, insb. durch die Subventionspolitik in der Schweiz
- Ergebnisse aus Benchmarkinganalysen sind nur begrenzt verwendbar für eine intermodale Transportplanung
Weiter Informationen zum Projekt und zu den entwickelten Modulen finden Sie auf
<//span>www.spinalp.ptv.de<//span>
Statusseminar Intelligente Logistik
Das erste Statusseminar des Förderschwerpunktes Intelligente Logistik im Wirtschafts- und Güterverkehr fand am 3. und 4. November 2009 im BMWi in Bonn statt. Ziel des Seminares war es, erste Zwischen- und Endergebnisse der Projekte zu präsentieren und zu verbreiten. Zudem sollten die Lösungsansätze der Projekte erläutert und diskutiert werden.
Die Fachbeiträge des ersten Veranstaltungstages können Sie hier herunterladen.
Ansprechpartnerin: Dr. Silke Kremer