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Projektdetails



Lösungsansatz

Zur simultanen Lösung der transportbezogenen Dispositionsprobleme auf operativer Ebene kommen fortgeschrittene Nachbarschaftssuchverfahren zum Einsatz.
Die Dispositionskomponenten werden in eine Multi-Agenten-System-Architektur integriert, welche die dezentrale Entscheidungssituation in der Kooperation adäquat abbildet.
Spieltheoretisch fundierte Mechanismen sichern eine faire Aufteilung der gesamten Transportkosten unter den kooperierenden Unternehmen.
Ein Simulationstool unterstützt die systematische Leistungsbewertung der entwickelten Verfahren und erlaubt die Durchführung zukunftsorientierter Vergleichsrechnungen.
Zur Analyse der Potentiale alternativer Transportszenarien werden spezielle Analyse- und Visualisierungstools eingesetzt.
Die Integration des Gesamtsystems zu einer internetbasierten Plattform für die kooperative Transportplanung erfolgt auf Basis etablierter Standards (SOA, XML).


Umsetzungskonzept

Durch die Ausrichtung auf eine Kooperation unter Anbietern mit komplementärem Produktprogramm bietet der vorliegende Ansatz sehr gute Voraussetzungen für den nachhaltigen Erfolg der praktischen Umsetzung.
Das entwickelte Informationssystem spielt in diesem Zusammenhang die Rolle eines „Enablers“, da erst sein Einsatz die wirtschaftliche Beherrschung der entstehenden Planungskomplexität erlaubt.
Die Kopplung der zu entwickelnden problemspezifischen Komponenten mit Grundfunktionen eines kommerziellen Tourenplanungssoftware („Basissystem“) steigert die Benutzerakzeptanz des Gesamtsystems.
Die Evaluierung aller entwickelten Komponenten erfolgt entwicklungsbegleitend mit realistischen Testdaten. Das integrierte Gesamtsystem wird im Pilotbetrieb unter realen Bedingungen getestet. Für den Produktivbetrieb wird ein Geschäftsmodell angestrebt, in dem die WFS als Betreiber des Systems auftritt und den Kooperationspartnern die koordinierte Planung der Ressourcen als Dienstleistung anbietet.


Erwartete Ergebnisse

Mit Hilfe des ICoTrans-Demonstrators wird der Nachweis erbracht, dass der Einsatz intelligenter Planungs- und Entscheidungsunterstützungssysteme zur unternehmensübergreifenden Distributionsplanung in Kooperationen kleiner und mittelständischer Lieferanten erhebliche Auslastungssteigerungs- und Rationalisierungspotentiale nutzbar machen kann.
Durch die koordinierte Nutzung des Ressourcen-Pools wird bei den eigenen Fahrzeugen eine Auslastungssteigerung um durchschnittlich etwa 20 Prozent angestrebt. Über die damit verbundenen Kostenvorteile hinaus eröffnen sich für die kooperierenden Unternehmen außerdem verbesserte Möglichkeiten zur Markterschließung sowie für eine stärkere Kundenbindung, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit insgesamt maßgeblich gestärkt wird.

Weitere Informationen zu laufenden Publikationen von Projektinformationen erhalten Sie unter http://icotrans.fernuni-hagen.de/

Statusseminar Intelligente Logistik



Das erste Statusseminar des Förderschwerpunktes Intelligente Logistik im Wirtschafts- und Güterverkehr fand am 3. und 4. November 2009 im BMWi in Bonn statt. Ziel des Seminares war es, erste Zwischen- und Endergebnisse der Projekte zu präsentieren und zu verbreiten. Zudem sollten die Lösungsansätze der Projekte erläutert und diskutiert werden.

Die Fachbeiträge des ersten Veranstaltungstages können Sie hier herunterladen.

Programm

Ansprechpartnerin: Dr. Silke Kremer



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